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Johanna Traxler

Johanna Traxler ist nicht der Wein, sie ist das Glas. An vorderster Front bestimmt sie Präsentation und Aktivitäten. Die Bewerbung des Weines und des Hofes ist ihre Angelegenheit. Sie ist die Marketingkraft des Familenweingutes Traxler.

Johanna Traxler ist immer bereit Kunden zu empfangen. Sie ist ein Finanzgenie, geprägt durch ihre Jugend, in der manchmal jeder Groschen zweimal gedreht werden musste. Bei Qualität des Weines vertraut sie ihren Männern, aber wenn es um Marketing geht, dann ist sie die treibende Kraft.

Optik und Einfachheit

Anders zu sein war Johanna immer wichtig. Individualität und Diversität sind die Grundlage einer freudvollen Gesellschaft, wenn es nach ihr geht. „Der Winzer plegt und hegt ein Jahr lang seinen Wein. Unzählige Stunden verbringt er im Weingarten. Wenn dann die Verpackung, die Flasche samt Etikett nicht passt, stellt er seine Arbeit unter einen Scheffel …“. Deswegen sucht sie den Markt ununterbrochen nach Innovationen ab. Neue Gimmicks, vom Einkaufssackerl bis Schlüsselanhänger, gehören dabei genauso dazu, wie alternative Flaschen- und Kappenanbieter. Sie sucht nach saisonalen Lösungen für ihre Kunden. Ostern, Krampus, Weihnachten. Aber auch Hochzeits- und Jubiläumsweine entwickelt sie gemeinsam mit der Werbeagentur GI17 für ihre Kunden.

„G´funden werd ma nur draussen“

Johanna Traxler ist täglich an vordester  Front. Egal ob Facebook und Google Plus, Gasthaus und Weinfest, Firmenevents oder Regional-Feste. Johanna bringt den Wein des Familienweingutes Traxler nach Außen in die Welt. Das wurde ihr nicht in die Wiege gelegt, sondern das musste sie sich hart erarbeiten. Denn Johanna ist gelernte Schneiderin. Ein Job, der im Hinterzimmer passiert. Ein Job, in dem man nicht verkaufen und präsentieren muss, sondern perfekte Werkstücke abliefert. Genau das interessierte sie recht wenig, wechselte in den Verkauf, einfach um mehr Kundenkontakt zu haben. Und sie eignete sich  Back-Office-Kenntnisse an. Erst mit ihrem geliebten Mann, Franz Traxler, begann sie sich auch im Außen umzusehen. Aber auch da brauchte es Jahre, bis sich ihr die Türe zum Marketing öffnete. Rafael Traxler war es, der mit seinem Wunsch, den Hof vom Großvater zu übernehmen, ihr auch ermöglichte, dem Herzen zu folgen. Plötzlich gab es ein Ziel. Und ein Produkt.

Investieren, um zu verdienen

Johanna Traxler ist eine Rechnerin. In ihrem Kopf rattern die Zahlen. Was kostet die Flasche, was das Etikett, die Kapsel oder Schraubverschlüsse, das Design. All das und viel mehr berücksichtigt Johanna und bricht es auf die einzelne Flasche herunter. Und bald war ihr klar, wenn sie den günstigen Preis für die Kunden erhalten will, dann brauchen sie zur Qualität auch die Quantität. Aber Abstriche bei der Qualität durfte es keine geben. Daher schaut sich Johanna andauernd um neue Ausbauflächen um. Sie kreiiert neue Produkte, sucht nach entsprechenden Namen. Sie verschönert die Verkaufsfläche, erweitert die Produktpalette um Qualitätsprodukte von Freunden. Und sie treibt ihre Männer an, jeden Zweig der Vermarktung zu nutzen.

Verkaufsfläche Weinfass und Internet

Jetzt, wo weitere Firmenkunden gewonnen wurden und die neue Grafiklinie des Familienweingutes für die nächsten Jahre festgelegt ist, stürmt Johanna regelrecht auf den Markt. Schon 2015 ist es ihr gelungen, den Absatz um zu steigern. Bescheidener wird sie mit den insgeheimen Zielen aber nicht. „In der Kürze liegt die Würze … „sagt sie „… aber wir werden aktiv an unseren Marken Windradler® und Familienweingut arbeiten.“ Einerseits will sie das über regionale Märkte und Präsenz, andererseits über das Internet erreichen. Der 120 Eimer, ein riesiges altes Weinfass, das innen zum Verkaufsraum umgebaut wurde, war der erste Schritt. Präsenz im Internet mit Shop und Selbstdarstellung der Zweite. Folgen werden Verkaufsflächen in Facebook, Amazon und Google plus. Die Fotos dazu liefert Johanna zu einem Großteil übrigens selbst. Sie ist leidenschaftliche Fotografin, immer bewaffnet mit ihrer Nikon. Für den richtigen Shot ist ihr keine Kleidung zu gut. Wenn’s sein muss, „haut“ sie sich in den Dreck um das richtige Bild fest zu halten. Alles um den Menschen da draußen zu kommunizieren, wo der Traxlerwein herkommt. Und wie schön es dort ist.

Abbild einer Region – Der Windradler ®

Denn eines ist Johanna klar: „… wir leben in einer so schönen, unvergleichlichen Region. Manche sagen, es sei die Toskana des Nordens. Aber das stimmt nicht. Vor allem rund um den Steinberg herrscht ein anderes Klima, ein anderes Licht. Der Boden ist anders und damit auch der Wein.“ Die Windräder würden zwischenzeitlich genauso das Landschaftsbild prägen, wie die Hügel und die vielen Weinhänge. Daraus ergab sich schnell der Gedanke, eine Marke zu etablieren. Den Windradler Geschmacklich das Produkt ihres Mannes Franz, als Produkt ist es aber Johannas Baby. Sie kümmerte sich um den Markenschutz, entwickelte die Basis fürs Etikett und errechnete den Preis. Tausend Wege und Gedanken, doch 2016 war es dann so weit und die ersten Flaschen liefen vom Band.

Zukunft Familienweingut

Johanna beherrscht den Spagat zwischen Betrieb und großer Welt. Sie sieht den Windradler als Zugpferd, Veranstaltungen als Kommunikationsmittel und das Internet als Imageträger. Ihre Vision ist es, Rafael einen Hof zu übergeben, der eine satte Basis hat, um ihm seinen Stempel aufzudrücken. Rafael als Winzer, Gaumen und Schelm.
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